PLANUNGSAUFGABE
BÜRO- & VERWALTUNG
Planungshilfe für Neubau und Sanierung:
Gute Raumakustik und ein inspirierendes Raumambiente
Moderne Büros verbinden offene Arbeitsbereiche, Einzel- und Teambüros, Meetings- und Rückzugszonen. Diese Nutzungen stellen jeweils eigene Anforderungen an Konzentration, Kommunikation, Vertraulichkeit und Flexibilität.
Worauf es beim Neubau und bei der Modernisierung moderner Büros und Verwaltungsbauten genau ankommt und wie sich das mit Bauteilen aus Holz realisieren lässt, zeigen wir hier – mit besonderem Blick auf flexible Grundrisse, akustischen Komfort, langlebige Innenräume und eine vorausschauende Planung.
Die 6 wichtigsten Bereiche bei der Planungsaufgabe Büro und Verwaltung
Welche gesetzlichen aber auch zeitgemäßen Anforderungen bestehen in Bezug auf die Bauaufgabe Bürobau und wie können wirtschaftliche wie planerisch effiziente Lösungen aussehen?
Raumstruktur & Flexiblität
Ziele
- Wiederkehrende Büroachsen
- Grundrisse flexibel halten
- Unterschiedliche Arbeitsplatzkonzepte
LIGNO® Lösung
Raumakustik & konzentriertes Arbeiten
Ziele
- Akustik gezielt auf Nutzung abstimmen
- Schallharte Oberflächen ausgleichen
LIGNO® Lösung
Schallschutz & Vertraulichkeit
Ziele
- Luft- und Trittschall minimieren
- Diskrete Bereiche früh
im Grundriss anordnen
LIGNO® Lösung
Materialität & Raumklima
Ziele
- Robuste Oberflächen
- Ansprechendes Design
- Gesundes Raumklima
LIGNO® Lösung
Brandschutz & sichtbares Holz
Ziele
- Brandschutzkonzept früh mitdenken
LIGNO® Lösung
Vorfertigung & Technik
Ziele
- Technik früh integrieren
- Ausbauprozesse präzisieren
LIGNO® Lösung
Büro- und Verwaltungsbauten in Holz
01 Flexibilität und Schallschutz
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Bürogebäude müssen unterschiedliche Arbeitsformen aufnehmen können – vom Einzelarbeitsplatz über Teamflächen bis zu Besprechungs- und Rückzugsbereichen. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Spannweite, sondern ein Tragwerks- und Ausbauraster, das jederzeit unterschiedliche Raumteilungen zulässt, ohne die Grundstruktur des Gebäudes zu verändern.
Tragwerk, Geschossdecken und Installationszonen sollten deshalb so entwickelt werden, dass sich Büroflächen ohne Eingriffe in die Primärkonstruktion an neue Organisationsformen anpassen lassen. Ein auf wiederkehrende Büroachsen abgestimmtes Tragwerksraster schafft Spielraum für unterschiedliche Arbeitsplatzkonzepte und spätere Umorganisationen. Werden Stützen, Fassadenachsen und Installationszonen so angeordnet, dass Trennwände unabhängig von der Primärstruktur verändert werden können, bleibt die Fläche langfristig nutzbar. Gleichzeitig übernimmt insbesondere die Geschossdecke eine zentrale Aufgabe für den Luft- und Trittschallschutz zwischen den Nutzungseinheiten und Geschossen.
02 Materialität und Raumklima
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Materialität und Oberflächen beeinflussen deshalb nicht nur die architektonische Wirkung, sondern auch das Raumklima und das subjektive Wohlbefinden. Holz besitzt hygroskopische Eigenschaften: Es nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie zeitversetzt wieder ab. Großflächig eingesetzte Holzoberflächen können dadurch kurzfristige Feuchteschwankungen ausgleichen und zu einem ausgeglicheneren Innenraumklima beitragen.
Materialität sollte bei Büro- und Verwaltungsbauten nicht allein unter gestalterischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Werden großflächige Oberflächen bereits bei der Konstruktion als Bestandteil des Raumkonzepts berücksichtigt, können Gestaltung, Raumklima und Aufenthaltsqualität miteinander verbunden werden. Gleichzeitig lassen sich durch multifunktionale Bauteile zusätzliche Ausbau- und Bekleidungsebenen reduzieren.
03 Raumakustik und Arbeitsqualität
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Während Besprechungsräume eine hohe Sprachverständlichkeit erfordern, sollen Gespräche in offenen Arbeitsbereichen möglichst wenig ablenken. Eine differenzierte akustische Planung von Decken- und Wandflächen ist deshalb Voraussetzung für produktive und störungsarme Arbeitswelten.
Innenausbau und Raumakustik sollten als gemeinsame Planungsaufgabe verstanden werden. Werden Oberflächen so geplant, dass sie akustische Wirksamkeit, Dauerhaftigkeit und Gestaltung miteinander verbinden, entstehen Arbeitsbereiche, die konzentriertes Arbeiten ebenso unterstützen wie Kommunikation und Zusammenarbeit.
Sanierung von Bürogebäuden im Bestand
04 Raumstruktur und Flexibilität
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Aus Einzelbüros entstehen Teamflächen, Besprechungsräume oder offene Arbeitsbereiche. Gleichzeitig sollen Umbauten möglichst bei laufendem Betrieb erfolgen und Eingriffe in die bestehende Gebäudestruktur auf das notwendige Maß begrenzt bleiben. Tragwerk und Ausbau sollten deshalb so weiterentwickelt werden, dass neue Nutzungen mit möglichst geringem baulichem Aufwand realisiert werden können.
Vor jeder Umstrukturierung sollte geprüft werden, welche Tragstrukturen und Ausbaukomponenten erhalten und in das neue Nutzungskonzept integriert werden können. Werden Tragwerk, Ausbau und technische Infrastruktur gemeinsam betrachtet, lassen sich Umbauzeiten verkürzen, Eingriffe in den Bestand reduzieren und spätere Anpassungen wesentlich erleichtern.
05 Schallschutz, Raumakustik und Arbeitsqualtät
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Werden Grundrisse geöffnet oder Arbeitsbereiche neu organisiert, reichen die vorhandenen raumakustischen Eigenschaften häufig nicht mehr aus. Große Glasflächen, harte Decken und reduzierte Innenausbauten begünstigen die Ausbreitung von Sprache und erhöhen den Geräuschpegel. Gerade in offenen Arbeitswelten beeinträchtigt dies Konzentration, Kommunikation und das subjektive Wohlbefinden der Beschäftigten.
Beratungs-, Besprechungs- und Rückzugsräume entstehen im Bestand häufig durch nachträgliche Unterteilungen bestehender Büroflächen. Damit vertrauliche Gespräche tatsächlich geschützt sind, müssen Raumakustik und baulicher Schallschutz getrennt betrachtet und konstruktiv aufeinander abgestimmt werden. Trennwände allein reichen dafür häufig nicht aus – auch Anschlüsse, Türen, Installationen und mögliche Flankenübertragungen sind frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Die akustische Ertüchtigung sollte mit der funktionalen und gestalterischen Modernisierung der Arbeitsbereiche verbunden werden. Werden Raumakustik und Innenausbau gemeinsam geplant, lassen sich bestehende Büroflächen mit vergleichsweise geringem Eingriff an heutige Anforderungen an Konzentration, Kommunikation und Zusammenarbeit anpassen.
Tragende BSP-Elemente: Schallabsorbierende Holzdecken und raumklimawirksame Wände für Büros
Produktlösungen von Lignotrend
- Individuell konfigurierbar

Integrierte Akustiklösung ab Werk
LIGNO® Block Q3
als Flach- oder SteildachFeuerwiderstand 30 bis 90 Minuten
Spannweite bis 18 m - Individuell konfigurierbar

Integrierte Akustiklösung ab Werk
LIGNO® Akustik klassik
als DeckeFeuerwiderstand 30 bis 90 Minuten
Spannweite bis 18 m - Klimaholzhaus-Effekt

Besonders installationsfreundlich
LIGNO® CLT-Elemente
als tragende WandBSP-Wandelemente individuell konfigurierbar
Weiterführende Informationen & Services:
› Raumakustik prognostizieren und Bedarf an Absorbern ermitteln
› Individualisierten Ausschreibungstextüber die LIGNO® Fachberatung (kostenfrei) anfragen
Echtholz-Akustiklösungen: Akustikpaneele für Büro- und Besprechungsräumlichkeiten
Produktlösungen von Lignotrend
- Feuchtraumgeeignet Schwer entflammbar

Echtholz-Akustikpaneele
LIGNO® Akustik light/Pro
als Deckenverkleidung_C-s2-d0
mit und ohne Lack
nach DIN EN 13501-1 - Feuchtraumgeeignet Schwer entflammbar

Echtholz-Akustikpaneele
LIGNO® Akustik light/Pro
als Wandverkleidung_C-s2-d0
mit und ohne Lack
nach DIN EN 13501-1 - Wunschpaneel konfigurieren

Echtholz-Akustikpaneele
LIGNO® Akustik light/Pro
individuell konfigurierbar_C-s2-d0
mit und ohne Lack
nach DIN EN 13501-1
Weiterführende Informationen & Services:
› Raumakustik prognostizieren und Bedarf an Absorbern ermitteln
› Individualisierten Ausschreibungstextüber die LIGNO® Fachberatung (kostenfrei) anfragen
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LIGNO®... Deine Natur
Baubiologisch einwandfrei und nachhaltig produziert. Das ist bei Lignotrend kein bloßes Versprechen, sondern durch strengste europäische Zertifizierungen geprüft - für Planer die Haltung zeigen und eine Architektur, die ökologische Verantwortung übernimmt.


